31. Januar 2014:

Sicherheit fürs Auge

Für Bequemlichkeit nimmt man auch die Gefährdung größerer Menschen nicht ganz so ernst.

Oder: Personalmangel?




Überraschung Ende Januar 2014 am eisernen Eingangstor zur Schul- und Volkssternwarte und dem Kinderhaus "Sterntaler":

Ein neuer Riegel am Tor:


Eingangstor mit Riegel

Hiermit kann man nicht nur ungewollt anderen Personen einen unerwünschten Scheitel in die Frisur ziehen, man kann auch ein Auge verlieren. Dies scheint den hochbezahlten Verwantwortlichen bei der Beauftragung entgangen zu sein.

Mit folgender e-Mail an die Verantwortlichen der Stadt habe ich natürlich umgehend darauf hingewiesen, schließlich war ich nicht umsonst einmal Sicherheitsbeauftragter.

sehr geehrte xxx,
nachdem nunmehr am 28.01.2014 am Eingangstor zur Schul- und Volkssternwarte ein Metallriegel fest mit dem Eingangstor (siehe anliegendes Foto) verbunden wurde, erlaube ich mir in dieser Form auf die Gefährdung von Personen durch diese neuerliche bauliche Maßnahme hinzuweisen. Auf das Problem der unzureichenden Tiefe des Treppenpodestes vor der kürzlich eingebauten Brandschutztür, deren Zulassung ohnehin durch das überstrichene Typenschild erloschen sein dürfte, habe ich bereits in der Vergangenheit hingewiesen. Dieser Problematik der fehlenden Podesttiefe konnte bisher durch mechanische Maßnahmen abgeholfen werden. Dieser nun am Eingangstor angebrachte massive Metallriegel befindet sich in Augen- bzw. Kopfhöhe (ausgehend von einer Körpergröße von ca. 185 cm). Er ragt seitlich aus dem Tor hinaus und ist zum Ende hin zugespitzt, was zu einer erheblichen Kopf- oder Augenverletzung der Mitarbeiter (also auch mir) und insbesondere auch ortsunkundigen Besuchern der Sternwarte führen kann. Bei Dunkelheit ist dieses herausragende Teil nicht erkennbar, die Straßenbeleuchtung ist zur Erkennung in diesem Bereich ebenfalls unzureichend. Selbst bei Tageslicht besteht die Gefahr, dass bei weiteren Personen, die - neben dem das Tor Öffnenden - das Grundstück betreten oder verlassen wollen, dieses Metallteil erhebliche Verletzungen hervorrufen kann. Der Besuch des Computertreffs durch Kinder und Jugendliche wird durch die Höhe ebenfalls eingeschränkt, da diese eine Mindestkörpergröße haben müssen, um den Riegel von außen betätigen zu können. Durch die halbe, vor dem Tor befindliche Treppenstufe besteht weitere Unfallgefahr, da Kinder und Jugendliche, die die notwendige Körpergröße nicht besitzen, durch Kletterversuche abrutschen könnten und sich hierbei ebenfalls schwer verletzen könnten. Ebenfalls ist hierbei die zur Straße hin angebrachte Absperrung bei einem möglichen Sturz ein weiteres erhebliches Verletzungsrisiko. Ich gehe zunächst einmal davon aus, dass diese Gefährdung der (nicht nur) öffentlichen Sicherheit unverzüglich beseitigt wird.
Mit freundlichem Gruß
Burkhard Rex


Antwort und Reaktion von Seiten der Stadt Crimmitschau erfolgte innerhalb weniger Stunden:
Der Riegel wurde abgeflext und die Antwort war auch da:


Antwort

Unfallverhütung funktioniert in Crimmitschau vorbildlich und ich sage im Namen aller, die hätten Schaden nehmen können, DANKE !