20. November 2010:
Nun frage ich doch einmal bei dem Bundesminsiterium für Arbeit und Soziales nach ...


Feine Sache, so ein Kontaktformular!

Also habe ich mal meine Frage bzw. Feststellung artikuliert:

Sicherlich ein "Interessantes Projekt", das außer der Verauslagung von Fahrtkosten mir persönlich seit Februar d.J. nichts gebracht hat. Deswegen bemühe ich mich sehr, diesen Bestandteil aus meiner Eingliederungsvereinbarung wieder herausstreichen zu lassen. Der erste Informationstermin bei der ARGE Zwickauer Land war im Februar, dann wurden durch einen beauftragten Bildungsträger meine beruflichen Arbeitszeugnisse im Juli zu einem Synthesepapier (mit Schreibfehler) zusammengefasst und im vergangenen Monat erhielt ich dann eine Einladung zu einem Gesundheitstag, der mich dann befähigen sollte, "leckere Brotaufstriche" mit ALG-2-Mitteln anzufertigen. Dass ich durch die "Teilnahme" an diesem Projekt aus der Vermittlung in Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung ausgeschlossen wurde, hat mir zu Beginn auch keiner mitgeteilt. Eine solche Gelegenheit hätte meine finanzielle Situation um etwa 700 Euro (pro Jahr, nicht pro Monat!) verbessern helfen.

Ich bin mir sicher, dass diese finanziellen Mittel des Bundes bessere Verwendung finden könnten.

Aber wahrscheinlich bin ich mittlerweile durch die Langzeitarbeitslosigkeit und der hieraus gewonnenen menschlichen Erkenntnis mit Verwaltungsmitarbeiterin/Mitarbeitrerinnen zu frustriert, um den eigentlichen Sinn der Karteileichenumverlagerung zu erkennen.